Diagnosen

Irisdiagnose 

Die Irisdiagnose ist eine Form der Diagnose, mittels derer es sich ermöglichen lässt, aus der Farbe, der Dichtigkeit und den mannigfaltigen Zeichen der Regenbogenhaut den körperlichen und auch den geistigen Zustand eines Menschen zu ergründen." (KABISCH).

Im Rahmen der praktisch-empirischen Erfahrungsmedizin richtet sie sich hauptsächlich auf die Therapie. Durch bessere technische Möglichkeiten (Irismikroskope, Irisphotographie) und intensiver Forschung ist die Aussagekraft von Iriszeichen und Topographie immer weiter vervollständigt und präzisiert worden.

Das gesamte Auge - nicht nur die Iris - gibt dem Arzt oder dem Heilpraktiker Auskunft über den Zustand der Organe, des Bewegungsapparates einschließlich der Wirbelsäule, des Nervensystems, der Gewebsflüssigkeiten, der Lymphe, des Blutes und allgemein über die (besonders wichtig für die Homöopathie) "Konstitution" und Krankheitsdisposition des Patienten. Das wird ermöglicht durch die Iristopographie und der Kenntnis über die Zeichen, Formen und Phänomene, die auftreten können, sowie durch die eingelagerten Farbpigmente.

Die z.T. recht gegensätzlichen Diskussionen um die wissenschaftliche Anerkennung der Irisdiagnose ist allerdings (noch) nicht beigelegt. Untersuchungen zum Verhältnis von Irisbefund und klinischem Befund lassen jedoch hoffen, dass sich auch in diesem Bereich Erfahrungsmedizin und Schulmedizin über kurz oder lang einander annähern.

Quelle: Wikipedia

Weitergehende Informationen finden Sie beim Bund Deutscher Heilpraktiker.

Puls- und Zungendiagnose 

Individuelle Diagnosen sind Grundlage der traditionellen chinesischen Medizin.
Die Pulsdiagnostik ist eins dieser Diagnoseverfahren. Im Gegensatz zur Schulmedizin die chinesische Medizin mehrere Pulsarten, die an drei Stellen und in drei Tiefen an beiden Handgelenken getastet werden können. Sie gewährt Einsicht in den Zustand des spiritus vitalis, das heißt energetische Gesamt-Verfassung des Organismus.

Eine weitere Diagnosemöglichkeit besteht in der Inspektion der Zunge. In der traditionellen chinesischen Medizin wird die Zunge als Abbild des ganzen Menschen angesehen und bestimmte Bereiche werden bestimmten Organen zugeordnet und sie gibt erste therapeutische Hinweise. Mit Hilfe des Zungenbildes ist eine Diagnose über den Zustand bestimmter, an der Verdauungsarbeit beteiligter Organe, des Blutes, der Nerven, der Lebens- oder Körperkraft, ja sogar eine Belastungsaussage zu rechten oder linken Körperhälfte.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin gehört die Zungendiagnose zur Basis-Untersuchung, genau so wie die Pulsdiagnose.

Traditionelle Harnuntersuchung 

Neben der schulmedizinischen Harnuntersuchung durch verschiedene med. Labore liefert als zusätzliche diagnostische Hilfe die traditionelle Harnschau schnelle, relevante Ergebnisse und Informationen.
Bei dieser Untersuchung werden verschiedene Reagenzien mit dem Morgenurin versetzt. Farbveränderungen, Ausfällungen, Trübungen und Niederschläge können sofort abgelesen werden und ergeben in kurzer Zeit Aussagen zu Belastungssituationen. Es werden Aussagen zu Erkrankungen oder Belastungen folgender Organe abgeleitet: Niere, Darm, Leber, Galle, Herz/Kreislauf und Bauchspeicheldrüse. Es ist eine einfache, kostengünstige und mit minimalen Zeitaufwand verbundene Methode, die auch krankhafte Zustände im Organismus zeigt, bevor pathologische Blutwerte bestimmt werden können. Sie stellt somit auch eine Frühdiagnose dar.

„Der Urin ist der Spiegel des inneren Chemismus, und der innere Chemismus ist der Ausdruck in der Harmonie der Funktionen der einzelnen Organe. Deshalb werden wir durch die gründliche Beobachtung alles dessen, was im Urin zum Ausdruck kommt, am leichtesten imstande sein, den Organismus richtig zu beurteilen.“ ( Hartung, Physiologe, 19.Jh. )

„Der Urin ist das wichtigste Zeichen der Diagnostik zur Erkennung der Beschaffenheit des Blutes und des chemischen Prozesses im Organismus, weil keine Sekretion in so unmittelbarer Verbindung mit der Zirkulation steht wie diese. Sie verdient also die grösste Aufmerksamkeit des Arztes, die ihm bei den alten Ärzten zu so hohem Grade zuteil ward und jetzt viel zu sehr vernachlässigt wird.“ (Hufeland, Enchiridion medicum, 1838)

Labordiagnostik 

Die Labordiagnostik ergänzt alle direkten körperlichen Untersuchungen und Diagnosemöglichkeiten. Es ist die Diagnose „im Hintergrund“ und hilft über die Körpersäfte (Blut, Urin, Stuhl) direkte ergänzende Perspektiven zu erhalten. Aus den Untersuchungsergebnissen lassen sich Therapien ableiten und / oder Krankheitsverläufe verfolgen.

Die Naturheilpraxis Wedel arbeitet mit dem Labor Ganzimmun zusammen. Die GANZIMMUN Diagnostics AG ist ein medizinisch-diagnostisches Labor mit Sitz in Mainz. Vorstand und ärztlicher Leiter ist Dr. med. Ralf Kirkamm, Facharzt für Laboratoriumsmedizin, der das Unternehmen im Jahre 1998 gegründet hat.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Firma BioDiagnostik

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Therapien

Akupunktur 

Akupunktur: Heilen durch Nadelstiche.

Die Akupunktur zählt zu den ältesten ca. 3000 Jahre alten heute noch gebräuchlichen Therapieverfahren. Die Art der Behandlung gab der Therapie ihren Namen. Er setzt sich aus dem Lateinischen Bezeichnungen für Nadel (acus) und Stechen (punctura) zusammen. In Deutschland wird diese Behandlungsmethode, die von der Schulmedizin lange Zeit belächelt wurde, seit Jahrzehnten von Heilpraktikern und in den letzten Jahren auch immer mehr von Ärzten durchgeführt. Wie bei fast alle natürlichen Heilweisen, wird nicht nur das erkrankte Organ symptomatisch behandelt, sondern die Behandlung zielt auf die Ursachen der Krankheit.

Was geschieht bei einer Akupunktur?

Westliche und östliche (chinesische) Medizin kennen ein Venensystem, ein arterielles System, Lymph- und Nervenbahnen. Jahrhunderte lange medizinische Erfahrungen haben den Chinesen gezeigt, dass auch die Lebensenergie, die sie „Chi" nennen, in fest umrissenen Bahnen, den Akupunkturmeridianen verläuft. Eine für unsere europäische Medizin etwas fremde Vorstellung. Interessant ist aber, dass man auf diesen Bahnen, an bestimmten Stellen, veränderte Hautwiderstände messen kann. Diese Stellen entsprechen exakt den Akupunkturpunkten, wie die chinesische Medizin sie seit langer Zeit kennt. Nadelt man nun bestimmte Punkte in einer ganz bestimmten Reihenfolge und mit einer ganz speziellen Technik, so wird die Energie eines Menschen wieder ungestört fließen können. Yin und Yang, die beiden gegensätzlichen Energieformen sind wieder im Einklang.
Auf diese Weise wird der erkrankte Organismus wieder ins Gleichgewicht gebracht, Krankheiten können ausheilen, die komplizierte Einheit aus Körper, Seele und Geist kann ihr Gleichgewicht wieder herstellen.
Eine besonders wirkungsvolle Art der Akupunktur ist die Ohrakupunktur. Wir wissen heute, daß es an mehreren Stellen des menschlichen Körpers Reflexzonen gibt, über die man auf den gesamten Organismus Einfluß nehmen kann. Denken wir nur an die Fußreflexzonen, die ja weithin bekannt sind, oder an die Hautareale auf dem Rücken, die sogenannten „Head'schen Zonen". So eignet sich auch das Ohr hervorragend dazu, per Nadelstich eine Wirkung im Gesamtorganismus hervorzurufen. Sie ist zum einen für den Patienten am wenigsten unangenehm und zum anderen entfaltet sie eine größtmögliche Wirkung.

Wie wird die Akupunktur durchgeführt?

Auf einer bequemen Liege werden dem Patienten, je nach Indikationen, mehrere Nadeln in Ohr oder an bestimmte Stellen des Körpers gesetzt. Diese Nadeln müssen zwischen 20 und 40 Minuten dort verbleiben. Leise Entspannungsmusik im Hintergrund hilft dem Patienten, sich zu entspannen. Der Raum wird leicht abgedunkelt. Dem Patienten gelingt es leichter als die meisten denken, sich zu entspannen. Nach Ablauf der Therapiezeit werden die Nadeln entfernt und der Patient kann die Praxis verlassen. Die z.T. Tiefe Entspannung führt manchmal zunächst zu etwas Müdigkeit. Übereinstimmend wird aber berichtet, man habe sich für den Rest des Tages frisch und leistungsfähig gefühlt.

Gibt es Risiken und Nebenwirkungen?

Akupunkturnadeln werden grundsätzlich nur einmal benutzt oder spezielle Nadeln (Gold) werden nach den gesetzlichen Kriterien sterilisiert. Eine Infektionsgefahr - das größte potentielle Risiko - besteht somit nicht.
Die Häufigkeit der Behandlung ist abhängig von der Art der Erkrankung. Entscheidend ist auch, ob es sich um akute oder chronische Beschwerden handelt. In der Regel umfasst eine Behandlungsserie etwa 10 Sitzungen. Bei chronischen Erkrankungen kann eine Wiederholung notwendig sein.

Quelle: www.bdh-online.de (Bund deutscher Heilpraktiker)

Anwendungsmöglichkeiten

  • Schmerzen aller Art & Migräne
  • Erschöpfung, Müdigkeit & Burn-Out
  • Raucherentwöhnung & Gewichtsreduktion
Schmerztherapien 

Akute Schmerzen sind als Warner und als Hinweis zur Diagnose der zugrundeliegenden Krankheit sinnvoll und besitzen somit eine wichtige biologische Funktion.

Neben den allgemein gebräuchlichen Schmerzmitteln ist insbesondere die ursächliche Behandlung entscheidend. Dies führt meist dazu, dass die Schmerzen nachlassen und nach einer gewissen Zeit, für die es Erfahrungswerte gibt, verschwinden.

Chronischer Schmerz überdauert diesen zu erwartenden Zeitraum, in dem normalerweise eine Heilung stattfindet. Bei den betroffenen Patienten ist festzustellen, dass es für dieses Überdauern der Schmerzen mehrere ursächliche und anhaltende Faktoren gibt, die sich im somatischen, psychischen und sozialen Bereich finden oder zumindest vermuten lassen. Die Behandlung muss zusätzlich zur Behebung der Ursache auch die Linderung oder Beseitigung der Folgen mit berücksichtigen.

Unter dem Begriff Schmerztherapie werden alle therapeutischen Maßnahmen zusammengefasst, die zu einer Reduktion von Schmerz führen.

L&B Schmerztherapie

Dr. med. Petra Bracht und Roland Liebscher-Bracht haben ein neues Verständnis von der ursächlichen Schmerzentstehung entwickelt und basierend darauf eine hocheffiziente Behandlungsmethode aufgesetzt.

Mit der LNB SCHMERZTHERAPIE lassen sich 90% der heute am häufigsten auftretenden Schmerzen vollständig beseitigen oder auf einen geringen Restschmerz reduzieren – und zwar ursächlich, ohne Medikamente oder Operationen, auf vollkommen natürliche Weise und verblüffend schnell. Dies gelingt sogar wenn bereits konkrete Schädigungen vorliegen, die z. B. mittels bildgebender Verfahren diagnostiziert wurden.

Zugrunde liegt dieser neuen Schmerztherapie eine bahnbrechende neue Erkenntnis: Die meisten Schmerzen sind eindeutig identifizierbare AlarmSchmerzen. Sie werden

  • nicht durch strukturelle Schädigungen verursacht,
  • sondern vom Körper geschaltet, um vor Fehlbelastungen des Bewegungssystems zu warnen.

Die Ursache für die Fehlbelastungen sind schädliche muskuläre Zustände. Diese wiederum sind zum Großteil das Ergebnis unserer heutigen Lebensweise, die durch mangelnde oder einseitige Bewegung geprägt ist. An diesen Ursachen setzt die Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht an und behandelt sie wirksam und nachhaltig.

 

Wirbelsäulentherapie

Zur Behandlung der Wirbelsäule kommen ganz individuell verschiedene Techniken in Betracht: Chiropraktik, Dorn-Breuß-Methode, Osteopathie.

Das Ziel dieser Behandlungsmethoden ist die normale Beweglichkeit der Gelenke – insbesondere der an der Wirbelsäule – wieder herzustellen. Dabei wird sowohl die gestörte Beweglichkeit der Gelenke als auch eine mögliche Verschiebung der Gelenke berücksichtigt. Es ist eine Form der manuellen Therapie.

Anwendungsgebiete

  • Schmerzen des Bewegungsapparates
  • Kopfschmerzen & Migräne

Weitergehende Informationen finden Sie u.a. beim Bund Deutscher Heilpraktiker:

Vital-Wellen-Therapie

Hochwirksame Therapie zur Regeneration,
eine neu entwickelte Methode der physikalischen Therapie setzt sich durch.

Verhärtetes wieder in Schwingung bringen, Giftstoffe mobilisieren und abtransportieren und Wirkstoffe einschleusen – genau dieses Konzept setzt die Vital-Wellen-Therapie (VWT) erfolgreich um. Sie bringt Energie und Schwingung in jede einzelne Zelle und das umliegende Gewebe. Wenn die Energie wieder fließt, schwindet der Schmerz.

Die Vital-Wellen-Therapie (VWT) beruht auf der synergistischen Wirkung spezifischer Ultraschallfrequenzen kombiniert mit sorgfältig aufeinander abgestimmten Wirkstoffkombiationen, aus der Pflanzenheilkunde, Homöopathie und orthomolekularen Medizin.

Die Therapie hat keine bekannten Nebenwirkungen: die Behandlung ist sicher und völlig schmerzfrei. Sie kann sehr gut in der alternative Medizin eingesetzt werden und bietet bei vielen Beschwerden eine ideale Ergänzung oder sogar einen Ersatz zu konventionellen Behandlungsmethoden.

Effektive Wirkung – Optimale Behandlungserfolge

Die Vital-Wellen-Therapie hat durch die generell regulierende und stimulierende Wirkung ein sehr breites Anwendungsgebiet. Gleichzeitig ist die Therapie hochwirksam und hat selbst bei chronischen Beschwerden durchschlagenden Erfolg: In Anwenderstudien geben über 90 Prozent der Betroffenen eine deutliche Beschwerdebesserung bereits nach nur einer Behandlung an.

Wirkungen der Vital-Wellen-Therapie

  • Mikromassage im Bindegewebsraum und im Funktionsgewebe
  • Erhöhung der Permeabilität (Durchlässigkeit) zur Einschleusung pflanzlicher und orthomolekularer Wirkstoffkombinationen
  • Effektive Schmerzhemmung (periphere und zentrale Wirkungen nachweisbar)
  • Entspannung der Muskulatur (Muskeldetonisation)
  • Lokale Entsäuerung und Ausleitung
  • Auflösung auch chronischer Blockaden
  • Verbesserung der Sauerstoff- und Nährstoffversorgung
  • Anregung der Gewebeneubildung zum langfristigen Strukturaufbau (Regeneration)

Anwendungsgebiete

  • Schmerzen des Bewegungsapparates & Muskelverspannungen
  • Kopfschmerzen & Migräne
  • Arthrose
  • Arthritis
  • Bandscheibenvorfall
  • Ischialgie
  • Fersensporn
  • Hallux valgus
  • Schulter-Arm-Syndrom
  • Karpaltunnelsyndrom
Sauerstoff-Ozontherapie & Infusionstherapie 

Was ist Ozon?

Ozon ist eine Variante des Elements Sauerstoff. Ozon (O3) besteht aus drei Atomen Sauerstoff im Gegensatz zum normalen Sauerstoff, der aus zwei Atomen besteht. Es ist ein stark riechendes, instabiles Gas mit sehr hoher Oxidationswirkung. Ozon ist ein natürlicher Bestandteil der Atmosphäre.

Wie wirkt Ozon im menschlichen Körper?

Es hat gefäßerweiternde, viruzide, bakterizide und fungizide Eigenschaften. Das Fließverhalten des Blutes wird verbessert, rote Blutkörperchen werden kapillargängiger dadurch werden Durchblutungsstörungen verbessert.
Ozon verbessert den Stoffwechsel der Zellen und hilft der Leber bei der Entgiftung; es baut verstärkt Fette wie Cholesterin und Triglyzeride ab. Somit kann eine Schädigung und Verengung der Blutgefäße vermindert werden, um Herzinfarkt und Schlaganfall vorzubeugen. Ozon vermehrt das Sauerstoffangebot für das Gewebe und sorgt für eine erhöhte Aufnahme. Der Harnsäurespiegel wird durch die Sauerstoff-Ozontherapie gesenkt.

Anwendungsmöglichkeiten des medizinischen Ozons.

Seit etwa 80 Jahren wird Ozon in der Medizin angewandt. Die Sauerstoff-Ozontherapie wird bei folgenden Krankheiten eingesetzt:

  • arterielle und cerebrale Durchblutungsstörungen
  • Abszessen
  • schlecht heilenden Wunden
  • entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa
  • Akne
  • Herpes
  • Pilzerkrankungen
  • Ekzem
  • Schuppenflechte
  • Allergien
  • Gicht und Rheuma
  • Herz- und Kreislaufschwäche
  • Tinnitus
  • Schwindel
  • Hörsturz
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Obstipation
  • Nierenerkrankungen
  • klimakterischen Beschwerden

Wie erfolgt die Sauerstoff-Ozon-Sauerstoff-Therapie?

Bei der sogenannten großen Eigenblutbehandlung ("Blutwäsche") werden etwa 120ml Eigenblut aus der Vene entnommen, mit dem therapeutischen Gemisch Sauerstoff-Ozon versetzt und in einer Sitzung mit einer einzigen Venenpunktion wieder in den Kreislauf zurückgeführt. Die Behandlung dauert 20 bis 30 Minuten. Empfohlen werden 10 Behandlungen, die nach 12 Monaten wiederholt werden sollten.
Weitergehende Informationen finden Sie beim Verband HpgO3.

Therapie mit Blutegeln 

Therapie mit BlutegelnBewährte Therapiemethoden: Der Blutegel - eine alte Therapie neu entdeckt.

Seit vielen Jahrtausenden haben sich die Menschen und Tiere die Heilkunst des Blutegels zu Nutze gemacht. Die Blutegeltherapie ist zum Gegenstand moderner Forschung geworden, die längst belegt hat, dass die Heilwirkung dieser Therapie sehr breit gefächert ist.

Tiere wissen instinktiv um die Heilkraft der Egel. So gehen z.B. Rinder, Wasserbüffel, Schafe und Pferde mit Gelenkproblemen ganz gezielt in Gewässer, in denen Blutegel leben, und warten geduldig, bis die kleinen Helfer sich ihre winzige Mahlzeit holen und zum Dank helfende Sekrete im Körper des Patienten hinterlassen.

In der heutigen Medizin besinnt man sich wieder auf alte Behandlungsweisen. Dazu gehört die Therapie mit medizinischen Blutegeln. Bekannt ist, dass sie unter anderem bei Rheuma und Gicht zu empfehlen ist, außerdem bei chronisch gewordenen Rückenschmerzen, Hörsturz, Blutergüssen, Krampfadern oder Störungen der Durchblutung. Es gibt viele Studien in denen die Wirksamkeit bei Knie-Arthose belegt werden konnte. In den Untersuchungen wurde festgestellt, dass die betroffenen Patienten sich direkt nach der ersten Behandlung besser bewegen konnten und deutlich weniger Schmerzen hatten.

Ein Grund für diesen Erfolg sind die Wirkstoffe, die im Speichel des Blutegels enthalten sind. Sie gelangen durch das Saugen in den menschlichen Körper und entfalten ihre mannigfache Wirkung z.B. Durchblutungsförderung, antibiotische Wirkung, Schmerzlinderung oder Reduktion von Entzündungen. Einer dieser Blutegel-Wirkstoffe, das Hirudin, ist ein weltweit anerkanntes Arzneimittel, das bei verschiedenen Blutgerinnungsstörungen, u.a. bei Herzinfarkt, Verwendung findet.

Zusammenfassend wirkt die Blutegel-Therapie

  • gerinnungshemmend und ausleitend
  • lymphstrombeschleunigend und entschlackend
  • blutverdünnend und antithrombotisch
  • indirekt immunstärkend
  • gefäßkrampflösend und schmerzstillend

Im Gegensatz zur landläufigen Meinung ist die Behandlung mit Blutegeln übrigens weitestgehend schmerzfrei. Der Grund dafür ist, dass der Speichel der Tiere eine Substanz enthält, die wie ein Betäubungsmittel wirkt. Nur der Biss des Tieres kann ein leichtes erstes Brennen hervorrufen, welches aber schnell als sehr angenehm empfunden wird. Dies einzigartige Tier wird heute als Heilmittel und vom Gesetzgeber als Fertigarzneimittel eingestuft. Dies ist ein deutlicher Hinweis auf seine Wirksamkeit.

Die Egel werden für die Behandlung auf die entsprechende Stelle gesetzt. Dort saugen sie sich fest und verbleiben – je nach Stelle – bis zu 60 Minuten, bevor sie von allein herunterfallen. Die Wunden bluten dann bis zu 12 Stunden nach, so werden Entzündungsstoffe ausgeschwemmt. Innerhalb von einem Tag sind sie aber auch wieder verheilt.

Es gibt viele Anwendungsgebiete für die Blutegeltherapie...

Hier die geläufigsten:

  • Gelenksarthrose: z.B. Knie, Daumensattel, Handgelenk
  • Gelenksentzündung, Rheuma, Arthritis
  • Sehnenscheidenentzündung: Tennisarm, Golferarm, Maus-Hand
  • Bluthochdruck
  • Krampfadern (Varikosis), Besenreißer
  • Hörsturz, Tinnitus
  • Rückenschmerzen, Muskelverspannungen (Myogelosen), Fibromyalgie
Ernährungsberatung 

Individuelle Empfehlungen, Umstellung zur Gewichtsreduktion.

Viele Krankheiten entstehen durch falsche oder unausgewogene Ernährung. Durch die Ernährung züchten wir unsere Darmflora – ähnlich wie ein Gärtner, der einen bestimmten Dünger ausbringt. Und dies kann zu Dysbalancen und Stoffwechselentgleisungen führen.

In der Ernährungsberatung wird über ernährungsphysiologische, biochemische und allergologische Zusammenhänge der Ernährung gesprochen. Dies jeweils im Zusammenhang zu den vorliegenden gesundheitlichen Problemen. Die Beratung über die richtige Zusammenstellung von Mahlzeiten ist eine der Säulen gesunder Lebensweise.

Eine Ernährungsberatung ist keine Diättherapie. Angesprochen werden hierdurch Personen in besonderen Lebenssituationen (wie z.B. Schwangere, Sportler) oder Personen, die bereits Risikofaktoren, wie z.B. Übergewicht (nicht Adipositas) vorweisen aber noch nicht erkrankt sind.

Lebensberatung & ethnomedizinisches Coaching 

Hilfe in Lebenskrisen, Konfliktmanagement, Trauerbegleitung.

Ethnomedizin ist ein Teilgebiet der Ethnologie. Sie untersucht unter Zuhilfenahme von Methoden und Ergebnissen anderer, v.a. der medizinischen Wissenschaften, die Vorstellungen und Aktivitäten des Menschen innerhalb seiner Umwelt, die mit seinen Konzeptionen von Gesundheit und Krankheit zusammenhängen. Sie macht keinen wertenden Unterschied zwischen den einzelnen Heilkunden, insbesondere nicht in Hinblick auf deren Effizienz im naturwissenschaftlichen Sinn, sondern betrachtet alle als kulturgebundene, organisch gewachsene Systeme, mit denen in einer Gesellschaft die Probleme in Bezug auf Gesundheit, Krankheit, Heilung und Krankheitsverhütung adäquat gelöst werden sollen. Die Ethnomedizin kann regional-ethnographisch oder allgemein-vergleichend ausgerichtet sein. Innerhalb der anthropologischen Wissenschaft wird sie der Medizinanthropologie zugeordnet. Unter der für die Ethnomedizin ausdrücklich geforderten interdisziplinären Arbeitsweise verstehen wir keine Summation von Einzelergebnissen der beteiligten Wissenschaften, sondern eine Integration zu einem ethnologischen Ergebnis.
(ARMIN PRINZ)

Hier finden Sie weitere, umfangreiche Details zum Thema "Ethnomedizin" (PDF).

Die Säulen des Lebens: